Bucht vor Raglan – Auckland – Devonport 31.1.2013

Um kurz vor sieben sind wir wach, die Sonne ist aufgegangen. Eine wunderbare Ruhe hier an der Bucht, allein. Wir kochen einen Kaffee, ich probiere zum ersten mal die Dusche, kalt! und entscheiden, in Raglan zu frühstücken. Dann das übliche Ritual, Stühle und Campingtisch wieder zusammenlegen und in die Beutel, Gas abdrehen, Dachklappe schließen, Schubfächer und Schranke sichern, Fußtritt hoch. Vorhänge sichern. Um 8.30 fahren wir los. Noch einige kilometer Schotterpiste, insgesamt sind es ca 30.

Im ersten Café habe ich mit einen Musiker gesprochen, kommt aus Flensburg! Er lebt seit 30 Jahren hier in Raglan. Er saß dort und komponierte, ich brauchte Strom für den Kamera Akku der kleinen Sony Kamera. Hier der Akku leer und bei der die Olympus der Speicher voll…also genehmigt mein Schatz mir hier netterweise noch bis 12h , um die Entspannung des Ortes zu spüren. Er meinte, es war doch gestern entspannt am Meer, wir, allein, ist ja auch so – und ich wollte lesen oder schreiben, ja, das ist die Entspannung für mich!

Raglan Cafe

Blacksand Cafe

Jetzt im zweiten Café in Raglan, das so entspannt sein soll…
Zitat Reiseführer, Zitat im Reiseheft
You do want to star longer.

Mein Mann telefoniert mit meiner Tochter, das ist immer eine Geschichte wert… „Der Grund, warum wir hier sitzen ist ein gewisser Strommangel, wir brauchen also power, denn wir waren ja letzte nacht „ohne“ Wir kommen mit mindestens 5000 Bildern wieder und einigen Stunden Videos –  und es wird Monate dauern, diese zu bearbeiten.
Scherz beiseite, Mama fotografiertalles, was ihr vor die Kamera kommt, im Zweifel auch meine Socken.“

Es gibt aber auch immer wieder schöne Aussichten…

Raglan Book store

Wir besichtigen den Campingplatz, Dauercamper! Der Strand schwarz, nicht nur Sand, auch Öl anscheinend, ok, bei dem bedeckten Wetter wirkt alles nicht so anziehend. Ich finde aber die Temperatur angenehm, 22 Grad.

Strand Raglan

Im Bantey srey Khmer Café überspiele ich jetzt die Bilder aufs Netbook, während mein Reiseleiter Auckland plant. Segeltour auf der NZ 42? Und Aquarium.

Cafe in Raglan

Um 12 gehts weiter. Tanken in Hamilton, einmal die Victoria Road entlang, wo alle wichtigen Sehenswürdigkeiten liegen, für Fotos musste man zu Fuß gehen, aber meinen Schatz interessiert es nicht, immerhin gibts einen Eindruck. Hiermit viel Verkehr und die weitere Strecke nach Auckland erstmal nicht so schon, irgendwann tatsächlich der SH 1 ist Autobahn.

Dann wird es wieder netter und leerer und die Fahrt entspannter. In Auckland biegen wir einmal falsch ab und fahren dann eine ganze Weile und einen riesen Umweg wieder auf der 1. Es dauert eine Weile, bis ich unseren Standort auf der Karte finde. Der Navi verliert kurz die Peilung, ist aber dann wieder da und bringt uns richtig, wie ich anhand der Karte verfolge, nach Avondale. hier hat Markus gewohnt! Ich dachte, der Platz läge am Meer, hab ich aber verwechselt.

Auckland Kiwi Holiday Park

Hm, schade, es ist so warm, 27 Grad, und sonnig. Ok, Wolfgang genießt zunächst eine Dusche, dann planen wir die erste Besichtigung. Zum Hafen. Um 6 pm gehen wir zum Bus, puh, es ist heißer, als ich im Schatten dachte. Der Bus bringt uns direkt in die City, es dauert ca. 30 Minuten. Dann sind wir mittendrin.

Auckland

Der Skytower, slightly höher als der Eiffelturm.

Auckland Skyline

Hochhäuser, dazwischen auch mal ein altes Gebäude, das Shakespeare Restaurant zum Beispiel. viele Parkhäuser, sehr viele!
Wir sehen ein Stück Wasser und als wir am Hafen ankommen, ist es wesentlich schoener!
Luft, Wind,Wasser!
Wir entschließen, jetzt gleich nach Devonport zu fahren, die Fähre braucht 12 Minuten und kostet 12 NZ$ hin und zurück. Die Fahrt bietet schönen Blick auf Auckland und devonport ist eine Oase! Obwohl wir nur kurz in Auckland herumgelaufen sind, Istrien wieder die Urlaubsanmutung, ein Inselgefühl irgendwie.

Devonport

Kleine Gebäude, Restaurants, Palmen, Kneipen. Wir entscheiden, erst zu essen und finden ein nettes Lokal, sitzen noch eine Weile in der Sonne, dann verschwindet sie hinter dem Haus.

Devonport

Das Essen ist super und wir lassen und Zeit. Hier fahren verhältnismäßig viele deutsche Autos, Passat, BMW, Mercedes. Nach dem essen stiefeln wir noch ein Stück auf den Mount Victoria und genießen die einmalige Aussicht auf das abendliche Auckland, der Himmel ist noch gefärbt vom Sonnenuntergang, dazu die Lichter, die Skyline, immer der Turm als Erkennungszeichen.

Aucland von Devonport aus

Um 9.30 nehmen wir die Fähre zurück und schauen nochmal zum Yachthafen, genießen einen a…teuren Nachtisch (16NZ$ – 11€) und schauen uns die High Society von Auckland an den Nebentischen an. Hier tobt das Leben! Dann zur Ecke Queens Street / Victoria Street, der Bus fährt in 20 Minuten. Ich schaue in ein Werbeheft und plötzlich rauscht unser Bus fast vorbei, denkt man, aber er hält doch und bringt uns in Höllenfahrt, aber dennoch sicher zu unserer Haltestelle bei Packn Safe, den großen Supermarkt, anhand dessen wir unsere Gegend glücklicherweise erkennen!
Noch ein Gläschen Wein, es ist ganz still, der Mond hat schon etwas abgenommen seit Sonntag, ist aber noch gut zu sehen. Um 12.30am gehen wir, heute vergleichsweise spät, schlafen.

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