Sieben Wochen ohne | 2020 | Tag 15

Wie war es gestern… Das Wort zum Tage ist großartig! Es geht um- DANKBARKEIT. Ach nee. Das passt ja wieder. Heiß ersehntes Frühstück ca. 9:30, schön. Und auch: schnell gesättigt. Der Gottesdienst trägt uns durch die Gedanken und begleitet beim Frühstück. Die Kirche klingt voll, eventuell ist der Chor doch anwesend? Sonst keine Besucher. Leere Kirchen. „Vertraut den neuen Wegen“ singen sie. Eins meiner liebsten Lieder. Auf welche neuen Wege schickt uns Gott in dieser Fastenzeit 2020… Zusammenhalt ist angesagt, hat Christian in seinem Speech gesagt. Die Italiener singen von den Balkonen. Sie müssen vom sozialen Leben fasten. Sie singen für die medizinischen Hilfskräfte. Es kommt in den Nachrichten. Ich bin gerührt. Der Text u.a.:

«Umarme mich noch fester, denn später interessiert es niemanden mehr, ob die vergangene Zeit vergeudet war, oder ob morgen nichts mehr ist. Umarme mich heute Nacht, ich will mich nicht an all die Male erinnern, als ich von dir geträumt habe, dann aber aufgewacht bin und du nicht da warst.»

«Abbracciame» von Andrea Sannino, der von der Stadt am Vesuv kommt.

Das ist doch etwas Gutes! Umarmen wir die, mit denen wir leben.

Ansonsten: Abstand halten Alles ist konfus. Die Welt gerät aus den Fugen.

Nach dem Frühstück einige Telefonate: Absage der Dresdner Musikfestpiel-Veranstaltungen bis auf Weiteres, Anruf in Dresden, wir hatten den Besuche bei der Cousine geplant und 2 Konzerte…wir sprechen mit ihr. Mal abwarten.

Für meine kleine Geburtstagsfeier trudeln Absagen ein. Gar nicht alle wegen des Virus (inzwischen von mir letzten Endes komplett abgesagt/ verschoben…) Bei dem Anruf vergesse ich fast den verabredeten ZOOM Call. Der ist dann sehr gut. Mit einer vertrauten Kollegin.

Ein Telefonat mit Ruth, die ein spannendes Video geschickt hat von Dr. Wolfgang Wodarg, was wir gleich anschauen und dann den Menschen näher kennenlernen wollen. Dann Nachfrage bei Lars, der bei Spektrum der Wissenschaft arbeitet. Seinen Kommentar diskutieren. Er gibt dem Dr. Wolfgang Wodarg nicht ganz Recht.

Essen tritt wie von selbst in den Hintergrund.

Was ist mit der Welt, dem großen Ganzen?

Eine gemeinsame Nachmittags-Hunderunde, noch scheint die Sonne, es wird schon kühler. (auch heute, am 16.3., Sonne!)

Dann ins Casa Grande, wir sind die einzigen Gäste. Super Service. Leckeres Essen, Gute Bedienung. Grüne Bandnudeln mit Scampis und Lachs. Gespräche. Was entspannt beginnt, artet in eine hässliche Diskussion aus. Wieder zuhause, Call mit meiner Tochter. Ich kann auch mit der Bahn fahren, sagt sie. Ok, ich hole sie nicht ab. Ich möchte hier erst die Stimmung wieder entspannen. Wir sehen uns ja morgen schon wieder, dann in Ruhe. Es gelingt auch, die Stimmung aufzuheitern, mit etwas mehr Nähe. Schön! Der Abend ist dann tatsächlich entspannt. Alles ist wieder gut. Ein kleiner Schnaps, das darf mal sein. Dann wieder Wasser trinken und dranbleiben an der Pause. 16 Stunden ab 17h… Später ein Video von Christian B., Zusammenfassung seines Vortrags. Es gibt Alternativen, die mehr nähren als Essen. Das tut gut!

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