Socially close

Social distancing ist das Unwort schlechthin neben Corona und Covid 19. Danke an Corinna Maag für den Impuls. Wenn man aus dem „t“ in distancing ein „d“ macht, wird daraus dancing… Dis-dancing zwar, nicht so ganz harmonisch, aber dancing immerhin. Wir tanzen eine Art Tanz, im Moment auf Entfernung, kreisen in anderthalb bis zwei Meter umeinander herum wie die Erde um die Sonne.

Persönliche Begegnung auf neuen Wegen

Wo ist distance? Ok, körperlich ja. Und ich beobachte und spüre eher, dass Menschen zusammenrücken, bildlich gesprochen oder virtuell, digital eben. Was für ein Segen, dass das über Telefon, ZOOM Call, skype und ähnliche Technik möglich ist! Die neuen Medien (zugegeben, Telefon gibt es seit 1876, und ich freue mich besonders, dass es jetzt wieder voll zum Einsatz kommt!!). Wir kommen wieder mehr ins Gespräch, auch auf Spaziergängen, mit dem gebührenden Abstand natürlich. Mit und auch ohne Hund;-) Man begegnet sich, grüsst, es wird meistens zurückgegrüsst. Ein kurzer Austausch, wie geht es, ein „Bleiben Sie gesund“ und schon leuchtet die Sonne etwas heller. Zugegeben, hier auf dem Dorf, in Kummerfeld, grenzend an Pinneberg, da ist ein „Hallo“ sowieso üblich, wenn man sich zufällig unterwegs trifft. In dieser Zeit grüße ich ganz bewusst. Mit einem extra aufmunternden Lächeln.

Unterwegs auf dem Rad

Heute zum Beispiel, als ich auf dem Fahrrad unterwegs war. Und ich habe Viele getroffen. Fußgänger mit und ohne Hund, Paare, Radfahrer. Jedes Lächeln, jedes freundliche Wort verschönt den Tag, lässt uns hoffen und bringt Zuversicht in diese nicht ganz einfache Zeit. Möglich ist es überall! Probieren Sie es doch gleich heute mal aus.

Das gemeinsame Thema verbindet

Uns alle verbindet in diesen Tages. doch EIN Thema. Etwas wenig Greifbares, auf eine Art Unfassbares. Es stellt unsere Welt für den Moment auf den Kopf. Und wir wissen nicht, wie lange noch. Mit diesem Thema verbindet die Sorge Aller. Fast Aller. (ja, ich treffe auch Menschen, die gar keine Angst haben. Sagen sie jeden. Beneidenswert!. Die Meisten aber verbindet ihre Sorge vor eigener Ansteckung, besonders die, die sowieso schon angeschlagen sind oder eine Vorerkrankung haben. Dann die Sorge um unsere Lieben, unsere Freunde, andere Menschen um uns herum. Nachbarn. Und auch Furcht, dass das tägliche Brot nicht zur Verfügung stehen können, der Lebensunterhalt unsicher ist, bis hin zur existentiellen Angst. Die Arbeit steht auf dem Spiel, die ganze Wirtschaft. Wir wissen noch nicht, worauf das Alles hinausläuft. Nur, dass da mächtig Dinge ins Wanken geraten sind, die uns bis dato stabil erschienen.

Business

Manch einer ist schier verzweifelt, weil sein Geschäft gar nicht läuft. Auf Anordnung mussten Viele ihren Laden schliessen. Alle kleinen Läden, ausser denen für die Versorgung mit Lebensmitteln und den notwendigen Dingen des täglichen Lebens, haben zu. Herausgefordert sind insbesondere Reisebüros und auch die großen Reiseveranstalter. Unsere Lieblingsinsel Amrum ist abgeriegelt. Die Insulaner leben von den Touristen, die sich nun langsam, kurz vor Ostern, auf ihren Aufenthalt gefreut hatten. Die Eventbranche hängt durch. Alle, die damit zusammenhängen, Caterer, Eventtechnik, all die Künstler, Bands, Orchester.

Wo Neuorientierung möglich ist

Andere werden kreativ und orientieren sich online. Vieles ist möglich, aber eben nicht alles. Kurse, Seminare, sogar Musik und Tanzunterricht werden plötzlich online abgehalten. Und Viele helfen, was die Technik betrifft. Geben kostenfreie Webinare und erklären, wie man zum Beispiel Online Übertragungsmöglichkeiten nutzt. Eine ganze Reihe von Menschen halten für uns an ihrem Arbeitsplatz durch. Bis an ihre Grenzen. Die Verkäufer in den Supermärkten. Alle, die im Gesundheitswesen arbeiten, Pfleger, Schwestern, Ärzte. Sie sind ganz besonders gefordert und arbeiten bis an der Rand der Erschöpfung. LKW Fahrer für die Versorgung. Und Viele mehr. Sagen wir Ihnen ganz persönlich Danke.

Positive Auswirkungen auf unsere Umwelt

Die Umwelt erholt sich derweil. In China ist die Luft plötzlich klar. Weniger Autos, weil die Menschen im Home office arbeiten, kaum jemand fliegt, besucht Kunden. Das ist das Gute! Vielleicht Absicht vom lieben Gott? Das wir mal aufwachen?

Hilfe von vielen Seiten

Dazu gibt es die vielen Hilfsangebote. Jugendliche, die für Ältere einkaufen zum Beispiel. Webinare, Online Gruppen zur Information und Unterstützung. Mental und praktisch. Sich gegenseitig tragen. Auch auf die Entfernung. Glücklich, wer eine Familie hat oder einen Partner, eine Partnerin, mit dem man zusammenlebt. Dann sind sogar Berührungen möglich. Mit Freunden, erwachsenen Kindern und Enkeln muss man Abstand halten. Wir begegnen uns digital. Heute zum Beispiel per zoom bei einem nachgeholten Geburtstagsfrühstück mit meinem Sohn.

Social Aufmunterung

Dazu gibt es viele kleine, aufmunternde posts, Bilder, auch mal lustige Dinge. Per whats app zum Beispiel. Beim Video über einen völlig vermummten Friseur, der in 2 m Abstand vom Kunden arbeitet. Klopapier als Wertgegenstand im Auto. Und Vieles mehr. Manches berührt, Anderes bringt uns zum Lachen. Der Abstand zu Geschmacklosigkeit ist oft minimal. Da heisst es achtsam sein, Niemanden zu verletzen. Aber wir brauchen auch etwas zum Lachen.

Gemeinsam, auch auf Entfernung

Und dann: Menschen, die zusammen singen, von Balkonen. Orchester, die über Deutschland verteilt musizieren, ein gemeinsames Werk. Soviel Kreativität, die aufgrund der Abstandsregel entsteht, was dann wiederum zusammenführt, in einem Lied, in einem Gesang, einer Sinfonie. In ihrem gemeinsamen Thema. Wie heisst es in dem alten Sprichwort

Geteilte Freude ist doppelte Freude, geteiltes Leid ist halbes Leid.

Volksgut

Ein Zahlenbeispiel

So wahr. Viele haben beides, Freud und Leid, ja, auch Freude, wenn sie es sich klarmachen. In unserem Kreis (Pinneberg) mit 310.000 Einwohnern ist die Zahl der infizierten 178, d.h. 0,003% der Bevölkerung.

Was tun?

Wenn wir den Abstand eine Weile aushalten, kommen wir schneller durch diese herausfordernde Zeit. Dann sind Umarmungen mit Freunden, Chorproben, Fitness Studio, Konzerte, Restaurantbesuche mit Freunden wieder möglich. Im Moment lasst uns das Neue, das Gute wahrnehmen, wertschätzen und das Beste draus machen.

Helfen, wo wir helfen können.

Denen, die grade das Leid trifft, die wegen der Ansteckungsgefahr ihre älteren Angehörigen zum Beispiel im Seniorenheim nicht besuchen dürfen. Die Menschen verlieren. Seien wir für sie da. Gestern gab es auf Deutschlandfunk wieder eine meiner Lieblingssendungen, Lebenszeit.

Füreinander da sein. Wie wir uns jetzt gegenseitig helfen.

Lebenszeit auf Deutschlandfunk, 27.03.2020

Auf dieser Seite zum nachzuhören zu finden. In der Sendung kam eine ältere Dame zu Wort, die allein lebt. Sie bekommt manchmal von den Nachbarn etwas vor die Tür gestellt, eine Flasche Wein, einen Strauß Blumen. Abends hab ich eine E-Mail geschrieben. Dass ich gern anbiete, mit ihr und anderen Einsamen zu telefonieren. Abends und am Wochenende. Zunächst kam eine automatische Antwort;-) Mal schauen, was noch kommt.

Ja. Da sein für Andere. Das ist das, was wir jetzt ganz besonders tun können. Da entwickelt sich vielleicht eine neue Kultur. Und bei allem: Das Leben weiter lieben.

Zum Schluß noch ein Zitat:

Oft muss man stark sein, wenn man
etwas verändern möchte. Aber noch stärker
muss man sein, wenn man akzeptieren muss,

wie es ist, oder warten muss, bis es vorüber ist.

Zeitblueten
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Sieben Wochen ohne | 2020 | Tag 22, Sonntag

Um 9 „darf“ ich endlich frühstücken. Um 10 beginnt das Online Seminar 2. Teil. 12:10 bis 13:10 ist Mittagspause. Ich hab noch keinen Hunger. Einen Latte Macciato gibts zwischendurch, später ein Stück von meinem veganen Geburtstagskuchen. Der schmeckt immer noch. Essen gehen ist ja nicht mehr im Moment. Alles geschlossen wegen C. Als das Seminar kurz vor 17h zuende ist sind die kids da, im Garten, mit viel Abstand zu ihrem Opa. Dann krieg ich Hunger. Eigentlich wollte ich noch eine Runde Fahrrad fahren. Fitness Studio ist ja auch geschlossen. Aber ich muss erstmal was essen. Und dann in die Sonne, in den Strandkorb. Das Wetter ist schön, auch wenn es wieder kalt ist, nachts sogar Frost. Ich führe noch einige Telefonate. Und trinke. Wasser und Tee…

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Sieben Wochen ohne | 2020 | Tag 19 | 19.03.2020

Keine Besonderen Vorkommnisse. Weiter im Text. Im Intervallfasten.

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Sieben Wochen ohne | 2020 | Tag 21

21.03.2020 – Samstag

Gestern war ich gleich zweimal einkaufen. Auch wenn meine Tochter aus der Ferne kritisch fragte, ob es denn sein müsse. Ich hatte Lust auf alles mögliche. Ich überlegte, einen cheat day einzulegen. Um 15:30 Uhr hatten wir Mittag gegessen, danach begann das Glücksgefühl Seminar mit Beatrice. ein Geschenk auf der Speaker Cruise. Dann noch ein Telefonat mit Sanja. Und ich habe in mich hinein gehorcht und hatte eigentlich keinen Hunger. Nein, nicht eigentlich, ich hatte keinen Hunger. Zwei Mini Mini Pralinen und dann habe ich wieder aufgehört. Wasser getrunken. Alles gut! Ich glaube ich fange an, besser auf meinen Körper zu hören. Und mich nicht so sehr von der Lust auf spannende Lebensmittel anziehen zu lassen oder herum kriegen zu lassen.

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Sieben Wochen ohne | 2020 | Tag 18

Wieder im Plan. Es geht immer leichter. Abends merke ich den leeren Magen. Und das ist gut so. Wir haben wieder einen Tee getrunken, das beruhigt schon mal.

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Gute Nachrichten mehr und mehr

Die Kehrseite vom Corona Chaos

So viele Fragen sind offen. So viele Nachrichten erreichen uns, oft machen sie uns Angst und wir werden unsicher. Wie sollen wir uns verhalten, was dürfen wir überhaupt noch…

Und bei allem: so viele positive Nachrichten. Es werden immer mehr. Ich hab eine dazu gefügt. Und eine der schönsten, die ich erhielt, habe ich unten eingefügt. Danke an Tanja Drexler für diese Inspiration.

Dies von mir:

Gute Nachrichten mehr und mehr
Wir sind behütet
trotz allem…

Aufwachen ist angesagt
die Natur bewahren
endlich…
die Liebe leben

Gemeinsam wachsen
Füreinander da sein
Hilfe anbieten
Mitdenken

Positive Folgen wahrnehmen
teilen
Gutes erwarten
fest daran glauben

Nachrichten mal abschalten
Miteinander reden
Zeit nehmen
Zuhören

Entwicklung folgt
Liebe blüht
Gemeinsames entsteht
immer mehr

Die Furcht gemeinsam tragen
Zuversicht behalten
Trost schenken
Das Leben lieben

Renate Witt-Frey, 19.03.2020

ES KÖNNTE SEIN…..

Tanja Drexler

Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen, … es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückzuholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen gesichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!

Es könnte sein, dass sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt fühlen,
… es kann aber auch sein, dass sie endlich wieder miteinander singen, sich gegenseitig helfen und seit langem wieder ein Gemeinschaftsgefühl erleben. Menschen singen miteinander!!! Das berührt mich zutiefst!

Es könnte sein, dass die Einschränkung des Flugverkehrs für viele eine Freiheitsberaubung bedeutet und berufliche Einschränkungen mit sich bringt,… es kann aber auch sein, dass die Erde aufatmet, der Himmel an Farbenkraft gewinnt und Kinder in China zum ersten Mal in ihrem Leben den blauen Himmel erblicken. Sieh dir heute selbst den Himmel an, wie ruhig und blau er geworden ist!

Es könnte sein, dass die Schließung von Kindergärten und Schulen für viele Eltern eine immense Herausforderung bedeutet,…es kann aber auch sein, dass viele Kinder seit langem die Chance bekommen, endlich selbst kreativ zu werden, selbstbestimmter zu handeln und langsamer zu machen. Und auch Eltern ihre Kinder auf einer neuen Ebene kennenlernen dürfen.

Es könnte sein, dass unsere Wirtschaft einen ungeheuren Schaden erleidet,… es kann aber auch sein, dass wir endlich erkennen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben und dass ständiges Wachstum eine absurde Idee der Konsumgesellschaft ist. Wir sind zu Marionetten der Wirtschaft geworden. Es wurde Zeit zu spüren, wie wenig wir eigentlich tatsächlich brauchen.

Es könnte sein, dass dich das auf irgendeine Art und Weise überfordert, … es kann aber auch sein, dass du spürst, dass in dieser Krise die Chance für einen längst überfälligen Wandel liegt,

unsere Gesellschaft enorm entschleunigt,

die Geburtsstunde für eine neue Form des Miteinanders sein kann,

der Müllberge zumindest einmal für die nächsten Wochen reduziert,

und uns zeigt, wie schnell die Erde bereit ist, ihre Regenaration einzuläuten, wenn wir Menschen Rücksicht auf sie nehmen und sie wieder atmen lassen.

der die Erde aufatmen lässt,

die Kinder mit längst vergessenen Werten in Kontakt bringt,

Wir werden wachgerüttelt, weil wir nicht bereit waren es selbst zu tun. Denn es geht um unsere Zukunft. Es geht um die Zukunft unserer Kinder!


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Sieben Wochen ohne | 2020 | Tag 17

Gestern war mein Geburtstag. Ausnahmezustand, nicht nur wegen Corona, sondern auch bzgl. des Essens. Scheint ja lächerlich im Vergleich zu dem Choas, was im Moment wegen des Virus herrscht, doch für mich dennoch spannend und wichtig, was sich zeigt. Vielleicht? – bestimmt! Gerade jetzt. Disziplin und Durchhalten. Wie sage ich immer? Es ist ein kleiner Wettbewerb mit mir selbst. Gestern hab ich die 8 Stunden Essphase überschritten. Und auch etwas Süsses zu mir genommen, ein Mini Stück Schokolade probiert, 1 oder 2 vegane Trüffel. Der Kuchen, ebenfalls vegan und auch das Eis damit (Sanja ist ja eine Spezialistin beim Einkaufen…!)

Das Spannende: Ich war schon satt/zufrieden, während ich den Kuchen erst halb aufgegessen hatte. Nach einem Stück war definitiv Schluss. Und das ist neu.

Und auch abends, wir hatten Tapas (fast alle vegan, zubereitet, wie soll es anders sein). Ich war schnell satt und zufrieden. Und ich hatte ein halbes Glas Wein… und danach gar keinen Appetit auf weiteren Alkohol…eigentlich war noch ein Sekt geplant.

Also alles in Allem, eine sehr interessante Entwicklung!

Und dann heute morgen dann diese Morgenandacht…

Man nähert sich seiner ursprünglichen Bestimmung an…Es ist Zeit für das Gute! Wer fastet, erobert sich etwas vom verlorenen Paradies zurück…

Henning Kiehne, Pastor auf Usedom, Morgenandacht NDR

und heute nachmittag lese ich in einem Text von Matthias Horx, Zukunftsforscher, zum Intervallfasten. Er blickt heute aus der Zukunft (September 2020) in die heutige Zeit… sehr interessant!

Wir werden uns wundern, dass die sozialen Verzichte, die wir leisten mussten, selten zu Vereinsamung führten. Im Gegenteil. Nach einer ersten Schockstarre führten viele von sich sogar erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Verzichte müssen nicht unbedingt Verlust bedeuten, sondern können sogar neue Möglichkeitsräume eröffnen. Das hat schon mancher erlebt, der zum Beispiel Intervallfasten probierte – und dem plötzlich das Essen wieder schmeckte.

Matthias Horx, www.horx.com und www.zukunftsinstitut.de.

Das sind wieder Synchronizitäten heute!

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Sieben Wochen ohne | 2020 | Tag 15

Wie war es gestern… Das Wort zum Tage ist großartig! Es geht um- DANKBARKEIT. Ach nee. Das passt ja wieder. Heiß ersehntes Frühstück ca. 9:30, schön. Und auch: schnell gesättigt. Der Gottesdienst trägt uns durch die Gedanken und begleitet beim Frühstück. Die Kirche klingt voll, eventuell ist der Chor doch anwesend? Sonst keine Besucher. Leere Kirchen. „Vertraut den neuen Wegen“ singen sie. Eins meiner liebsten Lieder. Auf welche neuen Wege schickt uns Gott in dieser Fastenzeit 2020… Zusammenhalt ist angesagt, hat Christian in seinem Speech gesagt. Die Italiener singen von den Balkonen. Sie müssen vom sozialen Leben fasten. Sie singen für die medizinischen Hilfskräfte. Es kommt in den Nachrichten. Ich bin gerührt. Der Text u.a.:

«Umarme mich noch fester, denn später interessiert es niemanden mehr, ob die vergangene Zeit vergeudet war, oder ob morgen nichts mehr ist. Umarme mich heute Nacht, ich will mich nicht an all die Male erinnern, als ich von dir geträumt habe, dann aber aufgewacht bin und du nicht da warst.»

«Abbracciame» von Andrea Sannino, der von der Stadt am Vesuv kommt.

Das ist doch etwas Gutes! Umarmen wir die, mit denen wir leben.

Ansonsten: Abstand halten Alles ist konfus. Die Welt gerät aus den Fugen.

Nach dem Frühstück einige Telefonate: Absage der Dresdner Musikfestpiel-Veranstaltungen bis auf Weiteres, Anruf in Dresden, wir hatten den Besuche bei der Cousine geplant und 2 Konzerte…wir sprechen mit ihr. Mal abwarten.

Für meine kleine Geburtstagsfeier trudeln Absagen ein. Gar nicht alle wegen des Virus (inzwischen von mir letzten Endes komplett abgesagt/ verschoben…) Bei dem Anruf vergesse ich fast den verabredeten ZOOM Call. Der ist dann sehr gut. Mit einer vertrauten Kollegin.

Ein Telefonat mit Ruth, die ein spannendes Video geschickt hat von Dr. Wolfgang Wodarg, was wir gleich anschauen und dann den Menschen näher kennenlernen wollen. Dann Nachfrage bei Lars, der bei Spektrum der Wissenschaft arbeitet. Seinen Kommentar diskutieren. Er gibt dem Dr. Wolfgang Wodarg nicht ganz Recht.

Essen tritt wie von selbst in den Hintergrund.

Was ist mit der Welt, dem großen Ganzen?

Eine gemeinsame Nachmittags-Hunderunde, noch scheint die Sonne, es wird schon kühler. (auch heute, am 16.3., Sonne!)

Dann ins Casa Grande, wir sind die einzigen Gäste. Super Service. Leckeres Essen, Gute Bedienung. Grüne Bandnudeln mit Scampis und Lachs. Gespräche. Was entspannt beginnt, artet in eine hässliche Diskussion aus. Wieder zuhause, Call mit meiner Tochter. Ich kann auch mit der Bahn fahren, sagt sie. Ok, ich hole sie nicht ab. Ich möchte hier erst die Stimmung wieder entspannen. Wir sehen uns ja morgen schon wieder, dann in Ruhe. Es gelingt auch, die Stimmung aufzuheitern, mit etwas mehr Nähe. Schön! Der Abend ist dann tatsächlich entspannt. Alles ist wieder gut. Ein kleiner Schnaps, das darf mal sein. Dann wieder Wasser trinken und dranbleiben an der Pause. 16 Stunden ab 17h… Später ein Video von Christian B., Zusammenfassung seines Vortrags. Es gibt Alternativen, die mehr nähren als Essen. Das tut gut!

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Sieben Wochen ohne | 2020 | Tag 14

Gestern ging es wieder leicht. Frühstück um 8h, Buffett auf dem Schiff, auf der speaker cruise. Zwischendurch noch einen Latte Macciato. Das Programm lenkt von jeglichem Essen ab. Ich hab leichtes Kopfdröhnen, die ständige Beschallung, klatschen, schlechte Luft. Um ca. 11:30 verlassen wir das Schiff… zum Auto müssen wir ca. 30 Minuten laufen, denn wir haben woanders angelegt… Das Wetter ist schön, die Sonne scheint. wir laufen am Rhein entlang. Mit Gepäck ist es allerdings etwas anstrengend. Zwischendurch frage ich mich wo meine Autoschlüssel sind… es bricht leichte Hektik aus. Dann sind die doch „ganz normal“ in meiner Jackentasche… Am Auto angekommen, erst einmal durchschnaufen. Wasser! Nun zum Hauptbahnhof, Sanja muss noch ein Päckchen wegbringen. Ich stöbere derweil in dem riesiegen Bahnhofsbuchhandlung, Zeitschriften soviel das Herz begehrt. Und natürlich werde ich fündig. Flow Sonderheft.

Dann kommt Sanja zurück, vor dem Bahnhof ist Dittsch, ich decke mich für die Rückfahrt ein.

Nun noch einen Kaffee bevor wir die Rückfahrt antreten, 430 km..? Aber wo? Wir entscheiden uns dann doch für den veganen Döner Laden, er erweist sich als sehr freundlich und es gibt nette Plätze.

Eigentlich habe ich keinen Hunger, immer noch etwas Kopfweh… Aber Falafel mag ich so! Also einen Falafel Teller. Ich esse nicht alles, nehme den Rest mit, Sanja ist etwas Salat und ein paar Pommes mit. Ich entscheide mich doch für eine halbe Tablette gegen die Kopfschmerzen. Etwas später sind sie weg. Wir holen uns bei Alnatura noch einen Kaffee für unterwegs und zwei von diesen veganen oberleckeren Tiramisu Kugeln. (Meine esse ich erst heute nach dem Frühstück.)

Unterwegs esse ich tatsächlich nur ein Croissant mit Schinken und Käse, und ein kleines Stück ganz dunkle Schokolade. Wir haben so anregende und spannende Gespräche, da brauche ich nichts weiter…

Um 19.30 zuhause doch etwas müde. Entspannte Unterhaltung nachdem ich geduscht habe. Ich vermisse nichts, hab mich ja entschieden, durchzuziehen. Es geht!

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Sieben Wochen ohne | 2020 | Tag 13

Gestern Abend war es wirklich nicht einfach.ich bin ja in Düsseldorf, mitten in der Altstadt, in einem kleinen Hotel. umgeben von jeder Menge irischer Pubs und Brauhaus, KFC und die anderen, üblichen Verdächtigen, aber auch ein Vietnamese, Mexikaner u.v.m. Am Ende trinke ich einen (Kamillen!)tee in der kleinen Bar des Hotels. Außer mir ist nur die sehr freundliche Rezeptzionistin aus Georgien, die ich zunächst für eine Französin hielt, und eine weitere junge Dame anwesend. . Sie bereitet auch den Tee zu. Sie und die Andere  sind die Einzigen außer mir in der kleinen Bar. Die beiden unterhalten sich fremdsprachlich, wohl auf Grusinisch…( das hab ich gerade nachgeschlagen) .

So nun bin ich völlig weg vom Thema essen oder fasten, und das ist auch gut so, es gibt soviel Wichtigeres. Am Ende bin ich mächtig stolz, dass ich wieder einen Tag wie geplant hingekriegt habe. Ich kann, wenn ich will. Und ich will. Warum? Gesund leben, schöner aussehen, attraktiver, leicht fühlen, beschwingt durchs Leben gehen.

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