Süßigkeiten, nein Danke! Oder: Achtsamer Genuß ohne Reue. Tag 35

Na ja, so ganz stimmt das ja nun nicht. Und irgendwie doch. denn ich kann seit Beginn dieser Aktion genau sagen, wo ich mal mit dem neuen achtsamem Genuss (meistens… ) Dinge zu mir genommen habe, die ich eigentlich gerade nicht will, die ich mir aber auch nicht für immer versagen möchte.

Gestern die Herausforderung, eingeladen zu einem Besuch der Chocoversums. Ja, ich habe alles probiert. Kleine Proben. Und ja, die Tafel Schokolade, die jeder für sich dekorieren durfte, habe ich mit St.Pauli Streuseln versehen und unversehrt mit nach Hause genommen, für meinen Schatz und Ehemann. Und eine kleine Packung mit 6 Trüffelherzen MUSSTE ich im Museumsshop erstehen. Vieles andere was mich lockte und schön aussah, nicht. Stimmt, ein Stückchen von der Schokolade habe ich zuhause probiert – mir zu bitter. Und eins der Herzen – schmeckte mir nicht wirklich.

Auf dem Heimweg hab ich überlegt, was kann ich essen? Ich hatte zwar zwei kleine Stücke Pizza (ca. 1/16) im Büro bei meinem Kunden gegessen, bei lockerem Zusammensein, sehr nett, aber durch den kleinen Sekt war wohl der Appetit immer noch angeregt. Wo gibts was Leckeres? 😉 Und dann bin ich doch direkt und unversehrt durch Junk Food nach Hause gefahren. Auf der Terrasse gabs noch eine Kleinigkeit und dann war gut.

Das kann man ja wohl nicht ohne Süssigkeiten bezeichnen, sagen Sie? Stimmt, gestern nicht. Vielleicht nenne ich den Blog ja auch um in „Achtsamer Genuß ohne Reue“- das ist die Ansage nach der Hypnose. Alles ist erlaubt. Mit Achtsamkeit.

Und ich finde phantastisch, was sich tut. Letzten Mittwoch zum Beispiel waren wir essen- ich habe fast alle Pommes und den Reis auf dem Teller gelassen, Fleisch und Salat gegessen.

Und Samstag gab es ein Eis, aber nur 2 Kugeln, keinen Becher mit Sahne und Soße. Und die waren sehr gut. Und abends gab es ein Stück Schokolade. Ich kann genau sagen, was ich wann gegessen habe. Das ist ein neu.

Am Sonntag waren wir zu einem runden Geburtstag mit Schiffahrt eingeladen. Es gab ein tolles Buffet. Ich verzichtete auf den Nachtisch und den Kuchen, der dank der anderen Gäste auch schnell aufgegessen war. Das funktionierte super. Vollkommen ok. Und bis auf den Begrüssungs Aperol Spritz der mich zum Schwitzen brachte, das war gar nicht so angenehm. Wenn Alkohol/Sekt, dann abends. und ein kleines Alsterwasser nur Wasser, Wasser, Wasser. Natürlich still. Ich bin ja selbst laut genug;-)

Und noch etwas habe ich festgestellt: Ich gönne mir mehr Schlaf. Ich brauche mehr Schlaf. Es wird deutliche, wann gut ist.Gestern abend zum Beispiel wollte ich noch eine E-Mail schreiben und nach den ersten Zeilen merkte ich, ich will ins Bett. Gut so!

Und Sonntagabend, nach der Feier, dann den Hund abholen, noch ein (zu) großes Shandy Alsterwasser war ich k.o. und müde. Dann haben wir auf der Terrasse gegen 21h noch etwas gegessen, nur ein kleines Brötchen. Eigentlich war ich müde. Der nächste Schritt: dann ins Bett zu gehen und nicht versuchen mit Essen die Energie wieder hoch zu kriegen. Eher das Gegenteil passiert…

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Achtsamer Genuss ohne Reue abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.